Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Gastmannschaft GmbH
§1 Geltungsbereich
Die Geschäftsbedingungen gelten für Verträge in mündlicher und schriftlicher Form sowie per email zwecks Anmietung und dem durch die Geschäftsführung überlassen von Gästezimmern, bzw. Betten des Hotels zur Beherbergung, ebenso wie für die damit zusammenhängenden weiteren Leistungen des Hotels.
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Gastes finden keine Anwendung. Andere Vereinbarungen haben nur dann Gültigkeit, wenn diese ausdrücklich in schriftlicher Form vom Hotel bestätigt werden.
Das Hotel behält sich vor, bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Zuwiderhandlung des Gastes gegen die Hausordnung, grundsätzlich von seinem Hausrecht uneingeschränkt und jederzeit Gebrauch zu machen.
§2 Vertragsabschluss
Der Vertrag kommt durch mündliche oder schriftliche Bestätigung durch das Hotel an den Gast zustande. Das Untervermieten oder Überlassen der Gastzimmer und -betten durch den Gast an Dritte ist untersagt.
§3 Preise und Zahlungsverpflichtung
Der Gast bezahlt sofort beim Einchecken bar, per Kredit- oder EC-Karte.
Die vereinbarten Preise schließen die aktuelle gesetzliche Mehrwertsteuer ein. Die Übernachtungssteuer des Landes Berlin (sog. „City-Tax“) in Höhe von derzeit 5% vom Übernachtungspreis wird dem Gast bei Ankunft im Hotel berechnet. Liegt zwischen dem Zeitpunkt der Buchung und dem Anreisedatum des Gastes ein Zeitraum von über drei Monaten, so kann das Hotel den vorab vertraglich vereinbarten Preis erhöhen – sollten sich während dieses Zeitraumes die allgemein gültigen Preise des Hotels verändert haben.
Umbuchungen jeglicher Art (Änderung der gebuchten Bettenanzahl, Zimmer, sowie Aufenthaltsdauer der Gäste oder sonstiger wesentlicher Leistungen des Hotels) berechtigen das Hotel vertraglich abweichende Preise zu berechnen.
Es gilt als vereinbart, dass das Hotel bei mündlicher oder schriftlicher Buchung eine Anzahlung in Höhe von 10 – 100 % des vereinbarten Auftragsvolumens berechnet. Mindestens 10% des Auftragsvolumens werden bis mindestens 7 Tage vor Anreise fällig, soweit keine anderen Zahlungsfristen vereinbart wurden. Eine nicht rechtzeitig erfolgte Zahlung (Bankeingang) berechtigt das Hotel zum Rücktritt des Vertrages. Bei Buchung einer flexiblen Rate werden 10 % des vereinbarten Auftragsvolumens als Reservierungsgebühr einbehalten und sind nicht erstattungsfähig. Bei Buchung einer Sonderrate wird das Auftragsvolumen zu 100% berechnet.
Rechnungen des Hotels sind nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist das Hotel berechtigt, Zinsen in Höhe von 4 Prozent über dem jeweiligen Diskontsatz der Europäischen Zentralbank zu berechnen. Dem Gast bleibt der Nachweis eines niedrigen, dem Hotel eines höheren Schadens vorbehalten.
Der Gast kann nur mit unstreitigen und rechtskräftig festgestellten Forderungen gegenüber Forderungen des Hotels aufrechnen.
§4 Anmietung der Zimmer, bzw. Gastbetten und Verlassen der angemieteten Räumlichkeiten und Betten.
Check-In-Zeit ist – wenn nicht vorab anders vereinbart – ab 15.00 Uhr. Check-Out-Zeit ist bis spätestens 11 Uhr des vereinbarten Abreisetages. Danach kann das Hotel für die zusätzliche Nutzung des Zimmers/Bettes bis 15 Uhr 50% des vollen Logispreises (Listenpreise) in Rechnung stellen, ab 15 Uhr 100%.
Bei grober Verschmutzung der Räume/Betten wird eine zusätzliche Reinigungsgebühr erhoben.
Der Gast hat mit Vertragsabschluss Anspruch auf die von Ihm angemietete Anzahl der Betten zum jeweils geltenden Preis, jedoch nicht auf die Bereitstellung bestimmter Betten in bestimmten Zimmern.
Gebuchte Betten, bzw. Zimmer stehen dem Gast ab 15 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde, kann das Hotel gebuchte Betten und Zimmer nach 20 Uhr anderweitig vergeben, ohne dass der Gast hieraus Ersatzansprüche herleiten kann.
§5 Einmietung von Gruppen
Sollte bei schuldhaft oder fahrlässig verursachten Inventarschäden der Verursacher des Schadens nicht festgestellt werden können, wird die Gruppe gesamtschuldnerisch haftbar gemacht. Bei grober Verschmutzung der Räume und Betten wird eine zusätzliche Reinigungsgebühr erhoben.
§6 Rücktritt durch den Gast (Stornierung, Nicht-Anreise)
Für nicht in Anspruch genommene Betten oder Zimmer rechnet das Hotel dem Gast die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung der Betten oder Zimmer sowie ersparte Aufwendungen an. Dabei steht es dem Hotel frei, den ihm entstandenen und vom Gast zu ersetzenden Schaden zu pauschalieren.
Für die Stornierung wird eine Gebühr erhoben. Sie beträgt für Gruppen (ab 3 Personen) bei Stornierung innerhalb von 14 Kalendertagen vor Anreise 50 % des Gesamtbetrages, innerhalb von 2 Kalendertagen vor Anreise 100 % des Gesamtbetrages. Für Individualreisende ist eine Stornierung der Buchung bis 2 Kalendertage vor Anreisetag möglich. Hierbei wird eine Aufwandpauschale von 10% des Gesamtbetrages der Buchung fällig. Bei nicht-fristgerechter Stornierung oder Nichterscheinen beträgt die Gebühr 50 % des Gesamtbetrages (bei mehrtägiger Buchung), mindestens jedoch ist vom Gast der vereinbarte Preis für die erste gebuchte Nacht der Beherbergung zu zahlen.
Dem Gast bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Hotel eines höheren Schadens vorbehalten.
Leistungen durch Dritte oder Sonderleistungen, die infolge der Stornierung nutzlos werden, sind in jedem Fall zu 100 % zu bezahlen.
Die Zahlungsverpflichtung des Gastes bezüglich einer Stornierung entstehen nicht, wenn der Rücktritt des Gastes aus einem Grund erfolgt, den das Hotel zu vertreten hat.
Kosten, wie z.B. Visa-, Telefon- und Bearbeitungskosten können im Falle einer Stornierung der Buchung nicht erstattet werden.
§7 Rücktritt des Hotels
Wird eine vom Hotel verlangte angemessene Vorauszahlung oder Sicherheit innerhalb der vereinbarten oder einer angemessenen Frist nicht geleistet, so ist das Hotel zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
Ferner ist das Hotel berechtigt, aus wichtigen Gründen vom Vertrag zurückzutreten, beispielsweise falls höhere Gewalt oder andere vom Hotel nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrags unzumutbar machen, falls Zimmer unter falscher Angabe des Gastes oder ohne Einverständnis des Hotel zu anderen als Beherbergungszwecken gebucht werden.
§8 Technische Einrichtungen und Anschlüsse
Soweit das Hotel für den Gast auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft, handelt es im Namen und für Rechnung des Gastes. Der Gast haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe. Es stellt das Hotel von allen Ansprüchen Dritter aus Überlassung dieser Einrichtungen frei.
Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Gastes unter Nutzung des Stromnetzes des Hotel bedarf dessen mündlicher Zustimmung. Durch die Verwendung dieser Geräte auftretende Störungen oder Beschädigungen an den technischen Anlagen des Hotel gehen zu Lasten des Gastes, soweit das Hotel diese nicht zu vertreten hat. Die durch die Verwendung entstehenden Stromkosten darf das Hotel pauschal erfassen und berechnen.
Der Gast ist nur mit Zustimmung des Hotels berechtigt, eigene Telefon-, Telefax-, und Datenübertragungseinrichtungen zu benutzen. Dafür kann das Hotel eine Anschlussgebühr verlangen.
§9 Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Sachen; Haftung des Hotels
Mitgeführte persönliche und sonstige Gegenstände befinden sich auf Gefahr des Gastes im Hotel. Das Hotel übernimmt keine Bewachungs- oder Aufbewahrungspflicht. Das Hotel übernimmt für Verlust, Untergang oder Beschädigung keine Haftung außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Hotel. Die Versicherung der mitgebrachten Gegenstände obliegt dem Gast. Diese Regelung gilt ebenfalls für Kraftfahrzeuge und deren Inhalt, die auf dem Hotel-Parkplatz abgestellt werden dürfen.
Für die Zustellung und Aufbewahrung von Nachrichten, Post und Warensendungen für die Gäste haftet das Hotel nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Ansonsten haftet das Hotel – außer in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit – nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf die jeweilige Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung.
§10 Mitwirkungspflicht
Der Gast ist verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich den Mitarbeitern des Hotels zur Kenntnis zu geben. Diese sind beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Gast schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
§11 Schlussbestimmung – salvatorische Klausel
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge

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